Schrottimmobilien

Bei den sog. Steuersparimmobilien  besteht das rechtliche Problem meistens in der Frage, ob die geschädigten Verbraucher ihre Darlehensverträge mit den finanzierenden Banken rückabwickeln können, entweder über einen Widerruf  oder unter dem Gesichtspunkt des Schadensersatzes. Dabei ist zu prüfen, ob die Banken im Wege des Schadensersatzes verpflichtet sind, die geschädigten Anleger so zu stellen, als ob sie den Vertrag nicht abgeschlossen hätten. Nur im letzten Fall sind die Anleger nicht verpflichtet die Darlehenssumme samt Zinsen an die Bank zurückzuzahlen. Sie können stattdessen die Immobilie an die Bank übereignen.

Inzwischen liegt hierzu Entscheidungen des EuGH  und des BGH vor.

“Treuhandfälle”:
Bei einem Teil der Schrottimmobilien haben so genannte Treuhänder die Darlehensverträge für die Käufer abgeschlossen. Die den Treuhändern erteilte Vollmacht verstieß dabei in den meisten Fällen gegen das Gesetz. Der Darlehensvertrag ist dann nicht wirksam zustande gekommen. Die damit verbundenen Rechtsansprüche können hier wegen der Komplexität der Materie nicht dargestellt werden. Zur Verjährungsunterbrechung sollten Sie sich auch hierüber alsbald von spezialisierten Anwälten beraten lassen.

Wucherische Überteuerung der Schrottimmobilie:
Hier stehen Ihnen möglicherweise neben einem Schadensersatzanspruch gegen Verkäufer, Vermittler und Bank auch noch weitere Ansprüche zu. Auch hierüber sollten Sie sich bald beraten lassen.